Vernetzung
Die geschilderte anschauliche und lebendige Konzeption unseres Vereins ergänzt sich erfolgreich durch die Zusammenarbeit mit folgenden Initiativen, Vereinen und Institutionen:
Die Sozialpsychiatrische Ambulanz/Krisentagesklinik des UKE Hamburg EppendorfHier werden vor allem Menschen mit erster oder wiederholter Psychoseerfahrung sowie mit bipolaren Störungen (Manie und Depression) behandelt, unterstützt und in Krisen aufgefangen. Angehörige werden möglichst früh einbezogen. Die verschiedenen Erkrankungen zu entstigmatisieren, sie als Ausdruck menschlicher Möglichkeit und Not zu verstehen, ihnen soweit möglich Angst und Schrecken zu nehmen, ist Ziel der täglichen Arbeit und zugleich Grund der Mitarbeit bei „Irre menschlich Hamburg“. Auch (ehemalige) Patienten und Angehörige sind beteiligt.
- Kontakt: Sekretariat der SPA Frau Escherich, Frau Rabus - Tel: 042803 - 3236
Der Leiter der Klinik Prof. Naber unterstützt unsere Arbeit. Die Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik ist auf vielen Ebenen hilfreich – bei der wissenschaftlichen Auswertung, bei der konkreten Kooperation und hinsichtlich unserer Infrastruktur.
Hopes
Hilfe und Orientierung für psychisch erkrankte Studierende. Für Studierende aller Hamburger Hochschulen, die nach einer schweren Krise, häuf auch nach einer stationären Behandlung praktische Hilfen zur erfolgreichen Bewältigung von Studienanforderungen wünschen und benötigen. Das Angebot umfasst semesterbegleitende Kurse und Einzelberatungen und versteht sich als Ergänzung zu Studienberatung und zur ambulanten psychotherapeutischen oder psychiatrischen Behandlung. Mit HopeS arbeiten wir vor allem zusammen bei der Aufklärungsarbeit an Hamburger Hochschulen.
- Kontakt: Anja Rieth, Dipl. Psychologin - Tel: 040 - 42838 6282 - E-Mail: Anja.Rieth@uni-Hamburg.de
Seelennot
Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kindern Jugendlichen und Familien mit seelisch kranken Eltern. die Beratungsstelle arbeitet präventiv, bietet aber auch akut Betroffenen Beratung und Hilfen an. Die Beratung wendet sich auch an Fachleute. Ziel des Vereins besteht neben der konkreten Unterstützung darin, den Betroffenen Wege aus der Isolation zu zeigen und das Thema psychische Erkrankung zu enttabuisieren.
- Kontakt: Gyöngyver Sielaff, Dipl. Psychologin - Tel: 040 391 09 050
Angehörige psychisch Kranker Landesverband Hamburg e.V.
Der Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch Kranker, Mitglied auch im Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker, ist der Zusammenschluss von Familien mit psychisch erkrankten Familienmitgliedern. Unsere Mitglieder sind Eltern, Kinder, Geschwister und Ehepartner von Menschen mit psychischer Erkrankung. Wir beraten und informieren zu den seelischen, finanziellen und sozialen Problemen, die als Folge der psychischen Erkrankung auftreten.
Wir verstehen uns darüber hinaus als Interessenvertretung der betroffenen Familien gegenüber Politik, Behörden und Medien. Insbesondere setzen wir uns ein für das Recht unserer erkrankten Familienmitglieder auf eine zeitgemäße medizinische Behandlung und das Recht auf selbstbestimmte Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten. Wir engagieren uns gegen soziale Ausgrenzung und Diskriminierung, wir werben um Verständnis der Öffentlichkeit für Menschen mit seelischen Problemen.
- Download: Infoblatt als pdf - Internet: www.lapk-hamburg.de - E-Mail: kontakt@lapk-hamburg.de
Startsocial
ist eine Initiative der Wirtschaft unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers unter dem Motto" Hilfe braucht Helfer". Im Jahre 2005 wurde zum 4. mal ein Wettbewerb initiiert, bei dem die Beratung sozialer Initiativen im Mittelpunkt steht. Neben der Vergabe von Preisen ist die persönliche Projektberatung durch einen Coach und einen Experten für die jeweilige Sparte Schwerpunkt dieser Dienstleistung. Irre menschlich ist bisher zwei mal in die Auswahl für ein Beratungsstipendium gekommen und hat davon profitiert. Wir werden uns auch dieses mal wieder bewerben.
- Internet: www.startsocial.de - E-Mail: info@startsocial.de - Hotline 01805 - 777877
Arinet - Arbeitsintegrationsnetzwerk GmbH
bietet Information, Beratung, Lösungen für Hamburger Betriebe im Zusammenhang mit beruflicher Prävention und Integration. Als Teil der Mittelstandsinitiative " Gesund Mitarbeiter - gesunde Unternehmen" stehen Schulungsangebote wie:" Information über psychische Belastung und deren Folgen; Abbau von Vorurteilen und Ängsten; Instrumente der Mitarbeiterführung; Handlungsspielräume in der Personalführung; Betreibliche Prävention und Gesundheitsförderung; Weiterführende Dienstleistungen und Hilfen zur Verfügung. Irre menschlich Hamburg kooperiert im Bereich Öffentlichkeitsarbeit in Betrieben und Unternehmen mit Arinet.
- Internet: www.arinet-hamburg.de - Tel: 040 389 045-10
Theaterprojekt Loony & Nuts
Unser Bezug zum Thema psychische Erkrankung zeigt sich unter anderem in unserer derzeitigen Theaterproduktion "Die geborgten Kleider meiner Freundinnen"
Irene S. lebt in Hamburg Altona. Sie verkörpert das, was viele Menschen als eine "Durchgeknallte", bestenfalls als eine "tragische Figur" bezeichnen würden. Im Sommer schmettert sie ihre Arien und Lieder am Jungfernstieg oder findet ihr Publikum am Spritzenplatz. Sie debattiert dabei lautstark mit ihrer nur für sie sichtbaren Freundin - der Schriftstellerin Irmgard Keun, während sie selbst ihre Identität wechselt und sich in die Schriftstellerin Djuna Barnes verwandelt. Irene ist viele! -
Das Theaterstück "Die geborgten Kleider meiner Freundinnen" möchte Einblicke in das Leben eines Menschen eröffnen, der seit Jahren von einer psychischen Krankheit betroffen ist. Betrachtet wird unter Anderem der Umgang der Familie mit der Erkrankung, aber auch die Reaktion der Umgebung und das Festhalten der Betroffenen selbst an bekannten Leidstrukturen und Gewohnheiten. Mit dem Verein "Irre menschlich Hamburg" verbindet uns das Anliegen, das Thema Psychiatrie über die verschiedenen Medien weit in die Öffentlichkeit zu tragen, und Diskussionen zum Nutzen der Betroffenen Menschen anzuregen.
- Kontakt: Ulrike Johannson, Tel. 0179 499 89 24
Claudia Claus, Tel. 040 380 55 38 E-Mail: ClauClau26@aol.com
KiK - Kunst im Krankenhaus - Kunst als Ausdruck der Seele
unter der Schirmherrschaft des NDR, des Hamburger Spendenparlamentes und der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen KISS.
Mit "KiK - Kunst im Krankenhaus" gibt das Klinikum Nord Anstöße für ein neues Selbstverständnis psychisch kranker Menschen und für mehr Verständnis in der Gesellschaft.
"Auf dem Papier kann ich Dinge machen, die ich auf der Strasse besser nicht tun sollte," sagt Ged Melling, Cartoonist bei der renommierten New York Times. Wie für viele andere Menschen ist die Malerei für den psychisch erkrankten Künstler das ideale Medium, um inneren Bildern, Phantasien und Konflikten Ausdruck zu verleihen. Unbeschreibliches auszudrücken und Einblicke in ihre Welt zu geben, das gelingt auch den zwölf Teilnehmern des Projekts "KiK - Kunst im Krankenhaus" am Klinikum Nord. Das vor sechs Jahren von Manfred Voepel und Horst Thalmaier initiierte Projekt unterscheidet sich darin von anderen Kunst-Therapien, dass "KiK" weit über den Krankenhausaufenthalt hinaus geht. Auch noch lange Zeit nach ihrer Entlassung aus dem Klinikum treffen sich die ehemaligen Patienten und Patientinnen wöchentlich mit einer Kunsttherapeutin. Sie tauschen ihre Erfahrungen aus, diskutieren über ihre Werke oder bereiten ihre nächste Ausstellung vor.
- Kontakt: Horst Thalmaier und Manfred Voepel, Sozialdienst Klinikum Nord, Langenhorner Chaussee 560, 22419 Hamburg, Tel. 040 527 125 38 und Lenka Silerova, Tel. 040 527 119 44
E-Mail: Manfred.Voepel@-nord.lbk-hh.de
Round table
In Hamburg und Umgebung hat sich eine große Anzahl kleinerer Initiativen auf künstlerischen Gebieten, wie Film, Theater, Ausstellungen, Performances und Andere, die sich mit dem Thema "Psychische Erkrankung bzw. Behinderung auseinandersetzen, gebildet. Eine Vernetzung dieser Initiativen wäre aus unserer Sicht sinnvoll, weil wir uns in dieser Form gegenseitig besser unterstützen können, wenn es - unter Anderem - darum geht, der Öffentlichkeit ein vielgestaltiges Bild künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen darzubieten. Die Selbstdarstellung über die unterschiedlichen Medien, wie Malerei, Musik und andere künstlerische Bereiche erleichtert der Öffentlichkeit den Zugang zur besonderen Situation der Akteure und erklärt, dass psychisch und physisch beeinträchtigte Menschen mindestens genauso wertvolle Beiträge zum kulturellen und damit gesellschaftlichen Selbstverständnis leisten, wie Nichtbehinderte.
Einen ersten Schritt haben wir erfolgreich mit einem "Round table" gestartet. Unser Ziel ist es, diese von uns erstrebte Zusammenarbeit in Zukunft zu intensivieren - gemeinsam gelingt es uns Allen besser.
Irrsinnig menschlich Leipzig e.V.
Unser Geschwisterprojekt in Leipzig.
"Das scheinbar Unbegreifliche für Jugendliche Fassbar machen - das will der Verein Irrsinnig Menschlich e.V. mit seinem Schulprojekt - Verrückt? Na und! - erreichen."
Wir freuen uns sehr, über den Erfolg dieses und anderer Projekte, den der trialogische Kreis um Frau Dr. Richter-Werling mit seiner Arbeit hat. Inhaltlich und bei der Unterstützung von Folgeprojekten haben wir sehr ähnliche Anliegen.
- Kontakt: Dr. Manuela Richter-Werling, Tel.+ Fax: 0341 - 222 8990
E-Mail: info@irrsinnig-menschlich.de - Internet: www.irrsinnig-menschlich.de
